| Wiederstand
gegen die äthiopische Diktatur
Öffentliche Kinijit-Versammlung
in Wallisellen am 24. März 2007
Wallisellen (ZH). Anlässlich
der
Wahlen in Äthiopien im April 2005 hatten
sich die vier wichtigsten äthiopischen
Oppositionsparteien zu einer gemensamen
Wahlliste zusammen geschlossen, der “Coalition
for Unity amd Democracy Parties” (CUDP),
auf amharisch “Kinijit”.
Nach den gewaltsam und
mit vielen Todesopfern aufgelösten
Demonstrationen gegen den ans Licht gekommenen
Wahlbetrug der
Regierung Meles Zenawe im November 2005,
formierten sich in der
ganzen Welt Unterstützungskommitees
für Kinijit, so auch in der
Schweiz (Kinjit Support Organization in
Switzerland).
Gemessen an der bescheidenen
Anzahl Äthiopier, die hier leben, ist
Kinijit Schweiz ausserordentlich aktiv und
erfreut sich einer regen Unterstützung.
Als Redner am Treffen in Wallisellen wurden
zwei prominente Exilpolitiker eingeladen,
Mr. Andargachew Tsege (Kinijit Interantional's
Head of Organizational Affairs) aus London,
und Mr. Yared Tibebu, ein bekannter Politischer
Analytiker aus USA.
Im
Fokus der Ansprachen standen historische
und poltische Analysen
sowie Bekenntnisse zu gewaltfreien Aktionen
der geeinten äthiopischen Völker.
(Es gibt über 80 verschiedene Volksgruppen
in Äthiopien). Im zweiten Teil der
Veranstaltung kam auch das Publikum mit
Fragen und Beiträgen zu Worte. Besonders
hervorzuheben sind die poetischen Beiträge
von Genet Negash, Andualem, Wondimeneh und
Sophia Mohamed, die die Anwesenden zu Tränen
rührten und mit nicht enden wollenden
Beifallstürmen verdankt wurden.
Die Organisatoren glänzten
mit afrikanischem Charme und Schweizer
Perfektion, zur Stärkung wurde ein
sehr schmackhaftes äthiopisches
Mittagessen gereicht. (orm)
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